Tuesday, December 15, 2009
Liam loves Life, Life Loves Liam
Und dennoch läßt er mich die Welt vergessen, wenn er mich anlächelt und läßt mich die Welt neu entdecken, wenn ich seinen Anweisungen folge. In seiner Welt gibt’s nichts mittelmäßiges. Er sitzt nicht herum wie eine Zimmerpflanze, nein in ihm spiegelt sich die Welt und er macht die Welt zu seiner Welt. Er ist sowohl ein enthusiastischer Teilnehmer und als auch ein nachdenklicher und genauer Beobachter. Wenn man mit ihm im Tragebeutel unter einem Regenschirm durchs nächtlich regnerische New York marschiert wird dieses etwas feuchte Unterfangen zu einem Abenteuer. Man muß nur seinen leuchtenden Augen folgen um erstmals zu entdecken wie die Regentropfen auf dem Schirm unter den Straßenlaternen zu einem glitzernden Feuerwerk mutieren. Wenn er diese nunmehr gemeinsame Entdeckung mit „mmmh, I like it“ kommentiert, dann verwandelt sich der kalte Niesel in ein Glasperlenspiel und die nassen Füße sind vergessen.
Umgekehrt wenn seine Welt nicht in Ordnung ist macht sich bald überall Verzweiflung breit. Verzweiflung verkörpert er ausdrucksvoll wie Edvard Munch. Nach einem von Husten zu früh unterbrochenen Mittagsschlaf sieht seine Welt sehr düster aus, man kann es ihm aus dem Gesicht lesen, so unglücklich kann nur einer sein, der vollständig in der Gegenwart lebt. Existenzielle Verlassenheit findet hier ihren Ausdruck, die ganze Vergeblichkeit des Lebens verkörpert sich in diesem kleinen Bündel. Nun muß die belebte 72igste Straße zu Hilfe kommen.
Ich stelle mich mit ihm auf dem Arm auf den Sims der hohen Apartment Fenster um auf die Straße hinunterzusehen, die vier Fahrbahnen, die Radfahrer, die hastenden Fußgänger, die beleuchteten Schaufenster und die dunklen Figuren, die jaywalken, also einfach mitten im Block die Straße kreuzen. Diese wimmelnde Aussenwelt fasziniert den kleinen und den großen Mann, der eifrig versucht neue Worte wie Car, Bicycle, Bus und Taxi zu lehren. Dies war nicht unbedingt von Erfolg gekrönt aber doch von erfreutem Jauchzen wenn zum zwanzigsten Mal in zwei Minuten das Wort „Taxi“ aufkommt. Der Weltschmerz ist beendet. Hier am Fenster hellt sich Liams Welt wieder auf.
In acht Stunden wird er nach fünf Tagen Trennung seine Mutter mit den Worten „Mama kiss“ begrüssen. Er liebt das Leben und das Leben liebt ihn zurück.
Tuesday, October 27, 2009
Walking in the Rain
Walking in the Rain
After Nina had called the Chinese food emporium to order our take-out meal, I set off to pick it up, just a couple of blocks from her house. Arriving at the bottom of her smelly stairwell I saw through the glass door of Fine & Schapiro Kosher Delicatessen that it was pouring. Raining as the Germans say “ from buckets” or as they also call it a “cloud breakage”, graphic terms for the German kind of rain, considering that it hardly comes close to what we know here as our usual tropical downpours.
I peered through the glass and noticed with amazement that even such a rain does not stop life in New York City. Sure, not really surprisingly, the street is still teeming with taxis, vans and buses. But what caught my attention were the numerous pedestrians who kept their posture and paraded proudly through the rain, some with umbrellas, some even without, some men, some women, some couples. They just kept walking, upright, unhurried and clearly unfazed. Not a trace of this furtive scurrying that suburban people exhibit when they emerge from the protective shell of their cars and somehow try to duck under the rain like under the beam of a projector when sneaking out of a lecture to go to the bathroom.
Just when I admired these born walkers and scanned their footwear for sloshing water, a delivery man emerged from the deli with a bag full of food. He was clad in a bluish rubber jacket and matching pants and even rubber boots. He swung on his bike without any hesitation, without giving the falling water any heed and began pedaling into the street, no light, no helmet with the front of his rubber wear now somehow draped over the handlebar, a man on a mission on the way to hungry people.
This intrepid biker delivering his food reminded me that, one it was my mission to get the food for my hungry peopleupstairs and two, that what I found so astounding now was really how I had lived for decades when I walked and biked to school in any weather imaginable, except, as mentioned, tropical downpours. Yes, I was practiced in this, so why linger at the shop door?
With a mix of resolve and nostalgia I opened the umbrella and stepped out into the rain. I tried to keep my head up and almost succeeded to walk naturally, had water not intruded my shoes as soon as I stepped out onto the pavement thick with water. When I saw the elegantly dressed women in front of me with her flimsy footwear who was charmingly engaged in conversation with her male companion, their arms hooked, one umbrella covering the two insubstantially, I had to admit that the suburban life in Catonsville had turned me irrevocably into a pussyfoot, a rain sissy, a water coward, a nice-weather-walker at best, unfit for the sidewalks of Manhattan. Walking a bit too swiftly, and jumping a bit too far across the gushing water in the gutters, I cherished this newly found, entirely unexpected link between my childhood and Nina’s Manhattan, consolation in the defeat.
Thursday, June 11, 2009
Obama 2009 24. Januar 2009
Berlin brachte 250,000 jubelnde Menschen auf die Beine als es nur um einen Präsidentschaftskandidaten ging. In der Heimat des Kandidaten, den fast 300 Millionen Einwohner starken USA dauerte es bis zur Investitur bis dieser Rekord gebrochen wurde, dann aber immerhin fast um das zehnfache.
Hiervon in derselben Woche zu berichten, in der dies Ereignis stattfand erscheint beinahe müßig in einer Zeit, in der dank Internet und Twitter, dank Blackberry und photographierenden Handies alles zeitgleich und weltweit gesehen und gehört werden kann. Alle Kanäle voll von der Vereidigung, jedes Wort gewogen, jede Geste erläutert, was kann man da hinzufügen? Wir haben von den Kommentatoren und Berufschwätzern längst gelernt, dass Obama in der Reihe neben Kennedy und Lincoln steht, dass die Vereidigung ein historischer Moment war, dass sich in Washington noch nie so viele Menschen zu einem einzigen Ereignis versammelt haben, dass der Mantel der Gattin von einer sehr jungen Designerin stammte, aber dennoch eher wie ein Bettüberwurf aussah, dass die Antrittsrede hochfliegend war und dennoch eher wie ein Bericht zur Lage der Nation und das Gestammel während des Eides auf einen übereifrigen Verfassungsrichter zurückzuführen war, der zu eitel war um abzulesen und dann eben doch gleich im ersten Satz ein Wort vertauschte.
Was also kann einer berichten, der sich am Dienstagfrüh statt ins Büro zu fahren auf den Weg nach Washington machte? Zeit und Strecke waren zunächst sogar dieselbe, 7.30 aus dem Haus und mit dem VW Diesel auf die US 40 nach Osten. Dann jedoch, 1.5 Kilometer vor dem Büro gibt es da den S Bahn Haltepunkt West Baltimore, den ich schon als Architekt und Planer in allerhand Beziehungen untersucht und verplant hatte. Hier also galt es das Vehikel abzustellen, denn man konnte an diesem Tag natürlich nicht so einfach nach Washigton fahren und dort parken, nichtmal wenn man die U Bahn nehmen wollte und an einem dieser außenliegenden Bahnhöfe haltgemacht hätte. Diese Parkplätze waren schon seit 6 Uhr morgens voll.
Der Zug nach Washington ist mit den deutschen S-Bahnen nicht so ganz zu vergleichen. Zwar umfasste auch diese Bahn immerhin sechs große Doppelstockwagen, wie man sie um Frankfurt herum sieht, aber an diesem alten historischen Haltepunkt neigen sich die Wagen halt in eine Kurve und man kann nur an zwei Türen mittels Trittstuhl einsteigen. Weil der Lokführer etwas zu weit gefahren war musste der gesamte Zug erstmal einen Meter zurücksetzen, etwas was im DB Handbuch wohl kaum vorkommt. Die Schaffner hatten dieselbe Uniform an, die Lincoln wohl auch schon gesehen hatte, als er damals zur Amtseinführung durch per Bahn Baltimore reiste wie am Samstag auch der neugewählte Präsident. Ich muß sagen, dass mir diese Uniform aber mehr zusagt als diese modischen Anzüge der gegenwärtigen deutschen „Zugbegleiter“.
Auch der Bahnhof in der Hauptstadt, obwohl ein architektonisches Prunkstück, ist vom Zugbetrieb her gesehen eher eine provinzielle Angelegenheit. Nicht so heute: Der Bahnsteig war voller Menschen, denn gegenüber war auch gerade ein Zug eingefahren und die Bahnhofshalle war so voll, dass es kaum noch Stellfläche gab für diejenigen, die sich in langen Reihen vor den Klos aufstellten um noch ein letztes Mal pinkeln gehen zu können bevor, eingekeilt zwischen Zehntausenden, an solche Banalitäten nicht mehr zu denken war.
Hier in der Halle standen noch hilfreiche Ordner mit Tafeln, die auf den Ausgang hinwiesen. Doch auf dem Vorplatz ist es dann mit der Orientierung schon zu Ende. Hier verknäueln sich mehrere dieser diagonalen Prachtstraßen, die sich er Franzose L’Enfant für Washington ausgedacht hatte. Die regulären Buchstaben und Nummernstraßen zwacken hier vor dem Union Station kleine Verkehrsinseln ab, die allenthalben Ampeln und Aufstellflächen für Fußgänger beherbergen. Man sieht zwar das Capitol irgendwann durch die Bäume schimmern, aber Pennsylvania Avenue, die Route für den Präsidentenkonvoi und Parade zum Weissen Haus, ist eine der Diagonalen und kann heute nicht überquert werden. Umwegig geht’s zum Autotunnel, der normalerweise eine Schnellstraße unter der Mall hindurch nach Süden führt. Heute füllte sich der Tunnel nur mit Fußgängern und Blaulichtwagen, die überall herumirrten. Schon in den Straßen vor dem Bahnhof konnte man diese Bevorzugten bewundern, die meist in dunklen SUVs der Marke Chevrolet mit getönten Scheiben und listig versteckten blauen und roten LED Blinkern und lauten Polizeisirenen durch das Getümmel kurvten. Gouverneure, Bürgermeister, Polizeipräsidenten, Bodyguards, jeder, der was auf sich hält, hat zumindestens eines dieser Ungetüme unter seiner Kontrolle. Die Umweltbewussten, können nun ein Tahoe Hybridmodell kaufen und schreiben dies groß auf die Frontscheibe, so wie unser Gouverneur, Martin O’Malley. Heute waren derartig viele dieser Gefährte hier zusammengekommen, dass ganze Straßenzüge mit ihnen vollgeparkt waren.
So ein Tunnel ist eine lange Strecke, wenn man zu Fuß durchläuft, einschließlich Abfahrtsrampe und Ausfahrt. Jeglicher Orientierung beraubt kommt man auf der anderen Seite heraus um dann wieder ins Geflecht der Nummern, Buchstaben und der Diagonalen einzutauchen. Quergestellte Linienbusse sollen ohne Zweifel verhindern, dass munitionsgeladene Terroristenlaster auf die Mall fahren und die Vereidigung versauen. Mit zwei Millionen Menschen auf den Beinen wäre so was aber ohnehin gar nicht denkbar und so verstopfen die Busse dem Mahlstrom den Weg, der sich nun durch die engen Passagen an beiden Enden zwängen muß. Es ist alsbald klar, dass sich in der C Straße zur Mall, die ich als Zugang zum Silbertor ausgemacht hatte, wo alle die mit den silbernen Eintrittskarten durch die Sicherheitskontrolle müssen, auch Inhaber der blauen Karten vorfanden und ebenfalls Tausende, die gar keine Karten hatten. Silberkartenhalter und Blaukartenhalter irrten umher um das jeweilige Ende ihrer Warteschlangen zu finden bis diejenigen, die ohne Karten den Rückzug antreten wollten, die gesamte verbleibende Bewegungsfläche blockierten. Dann bewegte sich nichts mehr. Vorne Menschen, hinten Menschen, der Ausgang von den Bussen verstellt, an den Seiten Betonbarrieren und Häuser. Es wurde immer enger, die kleineren Menschen blickten angstvoll. Kann man hier wohlmöglich erdrückt werden?
Es war in dieser Lage schon eher ein Kunststück das Handy aus der Tasche zu ziehen und eine Textmessage abzusenden: „eingeklemmt, kann nicht mehr weiter“. Dies war insbesondere deshalb unerfreulich für mich, weil meine Bekannte Laura meine Eintrittskarte noch in ihrer Obhut hatte und, wie ich ihrer Textmessage entnahm, etwa 40 Meter weiter vorne knapp vor dem Kontrollpunkt ungeduldig wartete. Ein oder zweimal bewegte sich die Menge ein paar Meter. Nun kam ich neben einem Feuerwehrkommandowagen zu stehen, aus dessen offenem Fahrerfenster immerhin warme Luft strömte. Es war nun schon nach elf und gelegentlich drangen kleine akustische Fetzen von der unzugänglichen Mall in die verstopfte Seitenstraße. Die tausenden von Privilegierten hier, die ganz stolz diese Eintrittskarten ergattert hatten, fühlten sich geprellt. Da wäre es doch besser, ohne Karte ganz hinten auf der Mall zu stehen, als hier auf dem Abstellgleis, ganz ohne Sicht und fast völlig ohne Ton. Die Karten hoch über den Köpfen schwenkend begann die Masse sich zu wehren, erst mit Sprechchören und dann mit Drücken. Ich war zu weit hinten um zu sehen, was genau passierte, aber plötzlich löste sich der Klumpen, man begann vorwärts zu rennen, auf die Mall. Auf der Höhe des silbernen Gates sah ich Ordnungskräfte, die versuchten, die überrannten Sperren aus dem Weg zu räumen. Noch immer gab es vorne Platz, die Mall war in diesem Bereich keineswegs voll, denn die Kartenhalter waren ja nicht eingelassen worden. So ein das Drängeln gewohnter Europäer kann in so einer Situation schon ganz schön weit vorpreschen und so gelangte ich dann ganz in die Mitte der Mall, genau auf der Zentralachse und hundert Meter oder so östlich der C Strasse, näher am Capitol also. Und nun geschah das Merkwürdige: Hier angekommen, das Capitol strahlend weiss vor dem blauen Himmel, die Zeremonie deutlich hörbar aus den nahen Lautsprechern, hinter mir so weit das Auge reicht eine Million oder mehr Menschen, war aller Frust wie weggeblasen. Hier und jetzt war es greifbar, alle Menschen waren Brüder. Zwei Gefühle waren so dick vorhanden, dass sie sich per Osmose auf alle übertrugen. Ergriffenheit und Freude. Stille Tränen und lauter Jubel bei jeder sich bietenden Gelegenheit, egal ob schwarz, weiss oder gelb, Mann oder Frau, Jude, Christ oder Muslim, jung oder alt, egal ob aus DC, Maryland oder Oklahoma und wahrscheinlich sogar egal, ob gelegentlich Republikaner.
Dieselbe Sonne schien auf alle und machte die minus ein Grad erträglich. Doch weit wärmender, die Hoffnung, die ein Mann verbreitete, dessen Name immer wieder in Sprechchören erklang. Dieser Mann, der nun in ein paar Augenblicken endlich dieses höchste amerikanische Amt übernehmen wird und Worte sprechen wird, die man acht Jahre lang aus nicht Präsidentenmunde vernehmen konnte. Dieser Mann, der die Ungläubigen in seine Worte einbeziehen wird, der Muslimführer ermahnen wird, dass ihre Völker sie danach beurteilen werden, was sie bauen können und nicht was sie zerstören können und der dieses Volk aufrütteln wird mit der Aufforderung unsere Behäbigkeit gegen Gemeinsinn und Aktivität einzutauschen. Er zitierte General Washington, den Vater der Nation, der von einer Schlacht sprach, aber es passte gerade jetzt und hier, denn wieder war es Winter und wieder war die Lage ernst, sehr ernst:
"Let it be told to the future world ... that in the depth of winter, when nothing but hope and virtue could survive...that the city and the country, alarmed at one common danger, came forth to meet (it)."
Endlich konnte ich Patriot sein, was für mich nichts anderes bedeutet, als mit meiner Entscheidung hier als Amerikaner zu leben, im Reinen zu sein.
(Fortsetzung folgt)
Teil 2
Der bisher kälteste Tag dieses Winters fiel auf Samstag den 17.1. 2009, den Tag an dem Obama auf den Spuren Lincolns mit dem Zug von Philadelphia nach Washington fuhr. Zu diesem Zweck war an die normalen Amtrak Waggons ein historischer Wagen mit offenem Perron angekuppelt worden, von dem aus der künftige Präsident den Menschen winken konnte. In Wilmington stieg Vizepräsident in spe Joe Biden zu, beide sprachen dort auf einer kurzen Kundgebung. Während dieser Anreise war ich schon längst auf dem Weg zum Rathausplatz in Baltimore, der einentlich jedoch War Memorial Plaza heisst. Unsere Oberbürgermeisterin hatte sich mit Obama schon in Chicago darüber unterhalten, wie er doch sehr schön von der erhöhten Rathaus Veranda sprechen könne und sich dabei wohl selbst an seiner Seite vorgestellt hat. Dann, eine Woche vor der Ansprache, wehte ihr eine Klageschrift auf den Schreibtisch, in der sie in 12 Punkten des Betrugs und des Diebstahls angeklagt wird. Die Obama Leute drehten die Ansprache daraufhin um: Selber Platz, doch Obama steht auf der anderen Seite und die Dame OB wird sich nicht an seiner Seite zeigen. Dank dieser Neuanordnung wird der eisige Nordostwind nun von vorne in unsere Gesichter blasen, aber vorerst stehen wir noch wie zur Schlacht in Bataillonen aufgestellt in verschiedenen Zufahrtstrassen. So einfach auf den Platz laufen wie weiland als Willy Brandt auf dem Heidenheimer Bahnhofsplatz sprach, nein das gibt’s nicht mehr. Ein Bataillon nach dem anderen wird nach langer Wartezeit auf einen Parkplatz geleitet, auf dem statt Autos in zwei langen Zelten zwei Reihen von Metalldetektoren aufgestellt sind. Alle Metallgegenstände aus den Taschen kramen, durch das Portal treten, genau wie auf dem Flugplatz. Und das fünfzigtausend mal, denn etwa so viele Leute passen auf den Platz, und der war am Ende trotz der Eiseskälte voll. Hier also testete ich meine Winterkleidung und meine Begeisterungsfähigkeit und stellte erste Beobachtungen darüber an, wie das Volk zwar die Strassen einnimmt, aber dank Überwachungsstaat und Heimatschutz vor lauter Reih und Glied kaum auf revolutionäre Gedanken kommen kann.
Ich bin kein großer Jubler, stadionunerprobt. Wenn alle schreien, bleibe ich lieber still. So also stand ich inmitten der frierenden Menge, die allem Anschein nach nicht nur aus Baltimore stammte, sondern schon von Besuchern angereichert war, die zur Amtseinführung in die Region gereist waren und diese Kundgebung wie ich (und, wer weiß, vielleicht auch Obama) als Übung ansahen. Elijah Cummings, der Sprecher der Schwarzenfraktion (Black Caucus) im Kongreß hielt eine feurige Einführungsrede, ihm folgte unser Gouverneur mit einer eher blumigen Rede, die mit allerhand Buhs kommentiert wurde bis schließlich Barack und Michelle auf dem Podium erschienen und begeisterter Jubel ausbrach. „Welcome Baltimore“ seine ersten Worte und dann kam er wie üblich schnell auf den langen beschwerlichen Aufstieg aus dem Morast zu sprechen. Elf Minuten lang, dann schüttelte Obama ein paar Hände; zurück zum Bahnhof. Vom Zug konnte er dann erster Hand in Augenschein nehmen, wie marode die Infrastruktur hier ist und wie verfallen die Stadt sich entlang den Gleisen darbietet. Und falls er in West Baltimore aus dem Fenster schaute, konnte er sehen wie auf der US 40 ein blauer Jetta aus der Unterführung auftauchte, die er soeben überquerte. Und im Rückspiegel eben dieses Jetta erkannte ich seinen blauen Sonderwagen am Ende des langsam fahrenden ganz normalen Amtrakzuges und wunderte mich, dass sie mich so einfach unter ihm durchfahren ließen. Ein paar Leute standen am Straßenrand und winkten dem in die Nacht entschwindenden Zug nach.
Meiner deutschen Nachkriegsgeneration ist ja Heldenverehrung eher zuwider, und so stehe ich auch hier auf der Weltdemokratiewiese, der Washington Mall mit gemischten Gefühlen unterm strahlend blauen Winterhimmel. Pomp in vollster Blüte, gewiss, Sehnsucht nach einem Retter, vielleicht. Aber dann diese Gesten der Normalität. Man muss Obama mal gesehen haben wie er lacht, selbst in diesem Moment, wo der Eid nicht so ganz klappt. Man muss sich ansehen, wie er wie ein ganz normaler junger Vater seine Tochter von den Gleisen zurückhält. Man muss gesehen haben, wie selbst dieses Meer aus zwei Millionen Menschen ihn überhaupt nicht aus der Fassung bringt und er beim anschließenden Lunch mit Prominenz ganz Mensch bleibt als Senator Kennedy einen epileptischen Anfall kriegt und er sich selbstverständlich und fürsorglich einmischt. Als er aus dem gepanzerten Präsidentenwagen aussteigt und ganz locker mit seiner Frau an seiner Seite die Pennsylvania Avenue herunterschreitet, da denkt man eigentlich nicht an einen Helden. Dank meiner Florida Connection habe mit eigenen Augen gesehen, wie er am Abend auf dem Southern States Ball seine Frau in den Arm nimmt und ein paar Runden tanzt. Er strahlt sie an, sie strahlt zurück und es sieht ganz echt aus, ganz natürlich und ungekünstelt, gerade so wie ein Brautpaar bei der Hochzeit den ersten Tanz wagt, obwohl alle wissen, dass er diese Übung an diesme Abend zehnmal durchmacht. Das hat was so ungemein ziviles, dass mein deutscher Heldenverehrungskomplex sich zu dieser Stunde fast ganz gelegt hat.
Es stimmt natürlich, dass dieser weltweite Obamataumel nicht eben rational ist und darüber hinaus unpolitisch, ein Produkt einer Zeit, in der Medien sich ein Thema aussuchen, es hochjubeln und dann fallen lassen. Sarah Palin kann ein Lied davon singen. Doch im Gegensatz zu ihr ist es diesem schlaksigen dynamischen Menschen mit dem komischen Namen nun schon seit zwei Jahren gelungen, die Medien im Bann zu halten. Seine erste Woche im Amt ist da keine Ausnahme. Atemberaubendes Tempo, Sicherheit im Auftritt und scheinbar auch in der Strategie. Und in dieser in dieser Form noch nie vorgekommenen Krise kann man von Kompetenz und klugen Leuten nicht genug kriegen. Weltweit besteht da Bedarf und relativ wenig Angebot, vielleicht von dem Tausendsassa Sarkozy mal abgesehen, der allerdings den Nachteil hat, eher wie ein Gebrauchtwagenverkäufer zu wirken.
Als Teil der Festivitäten vor der Vereidigung gab es am Sonntag dieses Rockkonzert am Lincoln Mahnmal. Zuerst wollte ich davon nichts wissen, schon wieder diese Popstars auf einer pseudopolitischen Veranstaltung. Kennt man ja zur Genüge. Vorm ins Bett gehen habe aber dann doch auf dem Internet das Web Cast angeklickt. Wollte eigentlich nur ein paar Minuten gucken und konnte mich dann doch nicht losreissen sodass ich es in voller Länge angesehen habe, obwohl es Mitternacht wurde und ich morgens um 5:30 aufstehe. Was zog mich in den Bann? Zum einen waren da diese ungewöhnlichen musikalischen Kombinationen: Springsteen mit Kirchenchor, Country und Hip-Hop, R&B und Lincoln’s Gettysburg Address vorgelesen von Tom Hanks. Dann die reibungslose pausenfreie Inszenierung, die keine Langeweile zuließ. Schließlich das sich verdichtende das Gefühl, dass all diese Beiträge sich tatsächlich zu einer Message aufaddierten. Was Amerika war, was es immer sein wollte und was es sein könnte. Als Einwanderer hat man sich sein Land ja ausgesucht, hat ein Wahl getroffen, hätte ja auch anders können. Ab und zu möchte man die Entscheidung gern bestätigt sehen. Acht Jahre lang war dies unmöglich. Ich konnte mich in Deutschland nicht sehen lassen ohne die hämischen Fragen. Ja, warum Amerika? Nun erinnere ich mich an die Bridge zum 21. Jahrhundert, von der Bill Clinton gesprochen hatte und merke, diese Brücke muß noch immer gebaut werden. Dringender denn je. Und ich knipse das Licht aus und fühle mich irgendwie aufgerufen mitzubauen.
Die Film- und Musikstars, die zwei Millionen, die zur Amtseinführung nach Washington strömten, die Menschen in Baltimore, Denver und Berlin, sie alle hungern danach, dass etwas Bedeutsames getan wird. Dass wir unseren Zynismus für eine Weile ablegen können und dass die Zukunft womöglich doch besser sein kann als die Gegenwart.
Wie eine Mauer steht vor dieser Hoffnung jedoch, was die Medien gerne die größte Wirtschaftskrise seit der Weltwirtschaftkrise nennen. Obama hat schon im Wahlkampf verkündet, dass dieses Biest gebändigt werden muss, vor allem mit großen Staatsausgaben. Jedermann kann sehen, dass dieses Land einen guten Investionsschuss in Infrastruktur und Umwelttechnologie gebrauchen kann. Weniger einsichtig erscheint mir, dass eine Krise, durch weitere Schulden und das Drucken von Geld abgewendet werden kann, die doch durch eine Kapitalflut entstanden ist, der keine eigentlichen Werte entsprachen. Keynes’ antizyklisches Ausgeben wäre ja schon recht, wenn diese Krise ursprünglich eine Nachfragekrise wäre. Ist sie ja aber nicht. Die Nachfragekrise ist ja nur das Resultat der Finanzkrise und die Finanzkrise resultiert aus irrealer Wertschöpfung, wo man schonmal Schulden zum Guthaben umdeklariert hat. (Credit swaps). Falls die Stimulierungspakete, die nun weltweit geschnürt werden, wenigstens künftigen Generationen diesen würden, denn deren Geld wird ja nun heute schon ausgegeben, dann könnte man dies ja noch als Investition verstehen, die gelegentlich eine Rendite abwerfen wird. Aber all dies hastige Geldausgeben, einschließlich der Steuersenkungen, dass kann ja am Ende nur zur Staatspleite führen. Island ist ja schon soweit, England steht kurz davor. Wir in den USA sollten uns nicht einbilden, dass wir nur deshalb nicht bankrott gehen können, weil unser Bruttosozialprodukt so groß ist. Das haben die Engländer während der Suezkrise auch gedacht, bis die Amis ihnen mit Entzug der Darlehen drohten. Dies könnten heute die Chinesen den USA androhen und dann wäre der Ofen aus.
So gesehen paart sich hier der Niedergang einer Großmacht mit dem Auftauchen eines vielversprechenden Präsidenten, der den totalen Absturz vielleicht gerade noch einmal verhindern kann. Die Welt kann Obama gut gebrauchen, aber er wird nur dann halten können, was man sich erhofft, wenn wir aufhören nur Zuschauer und Konsumenten zu sein. Es geht um nichts geringeres als den Kapitalismus neu zu definieren oder ihn gar zu überwinden und eine nachhaltige Wirtschaftsform zu finden, die nicht auf ständiges Wachstum angewiesen ist.
Membership instead of Citizenship
So much blood and tears are poured over the question who is allowed to live where. It’s usually called a debate over immigration, immigration laws and rights and eventually always ends in the “defense of our borders”. There is something inherently immoral with the idea that your place of birth would imply rights to the place that others who happen to have been born elsewhere, don’t have. This immorality is increasing with the increase in the world’s population and with the increase of the differential between poor and rich nations.
Apart from being immoral, it is also impractical to try to keep an ever larger population being born into places without opportunity from moving towards opportunity. Desperate people will climb walls and fences, will dodge bullets and swim across streams, they will walk for miles, dig tunnels and hijack planes. They will do whatever it takes to get to the places of opportunity.
So, I suggest we abolish the idea of nation states, the idea of rights to countries, the idea of borders controls to keep people out who haven’t committed any crimes and suggest instead a system of memberships. Countries would become like clubs competing for the membership of the people of the earth. Some rotten places like Zimbabwe which have been ransacked by rotten leaders will soon have barely any members left, other places who are highly desirable will become increasingly less so the more people convene there. Ultimately some kind of market system will balance things out and inventiveness and creativity will bring opportunity to those places with barely any members.
Naturally, membership comes with all the responsibilities such as paying taxes and adhering to the laws the members enacted. The US started its existence on the basis of open borders because the existing Indian nations weren’t overly territorial or otherwise cheated out of their lands. Nevertheless, the place prospered and one could easily imagine how the injustices could have been avoided and the prosperity could have been shared better. One can easily argue that the relative openness made this place which ultimately became a country as large as a whole continent a much more desirable place then the well guarded fiefdoms of the old world which the folks had fled. There is no reason to believe that the whole world could not prosper much more if we threw away the obsolete idea of nation-states that can close their borders to newcomers.
Sucking the Juice out of Downtown (05/16/09)
Blacksburg, Radford and Christiansburg form their own research triangle of sorts in Montgomery County, Virginia. And although by far not as successful as their counterparts of Raleigh, Durham and Chapel Hill in North Caroline, this Virginia triangle is no dozy when it comes to sprawl.
Only two of the Virginia triangle towns have a university but the third, Christiansburg has an active freight rail line and in the past even passenger service. Although located in the impoverished southwest of Virginia (New River Valley), this triangle is by no means desperate; instead, it is thriving on its universities and associated research centers. And with this economic pulse come the problems. Blacksburg, visioning big, and, possibly, dreaming about beating Duke research parks, and maybe also their football crowds by building a gigantic football stadium on the grounds of Virginia Tech (the Hoakies) decided that route 460, the poverty trail connecting southwest Virginia with the even poorer eastern Kentucky, needed to be a freeway. The interchange with interstate 81 easily lives up to LA standards, so with the result that even a crowd of 60,000 fans streaming from a game would flow away without a hitch and that the rest of the time a sea of deserted asphalt and superfluous lanes is marring the mountain scenery.
This bypass around Blacksburg was not only to provide access to the ballgames but also to the research park, the airport and to Christiansburg. Naturally, the next thing was that mall and shopping center investors snapped up the area near an exit from 460 which sits closest to the middle of all three towns, i.e. in the middle of nowhere. Somehow the malls, big boxes, Lowes and Searses could not quite decide which corner of an intersection between Peppers Ferry Road and a local street they should snatch up. Maybe there had been already an ill fated attempt of a suburban mall outside of Christiansburg that predated the bypass, at any event, today all four corners are occupied with different generations and incarnations of the same disastrous concept, the idea of shopping in the green fields where land and hence parking is plentiful and cheap. The overall paved areas for parking and enclosed for shopping exceed by far the total footprint of all the three downtowns of the triangle towns combined with the obvious result that these three downtowns are now not only outsized but also outperformed and basically dead as doornails. Streetscape attempts and façade beautifications especially sumptuous in Christiansburg can do little to cover up this sad fact. And what is even sadder is that the outlying shopping dinosaurs are not fairing all that well either. Older parts are all but deserted while people are flocking the latest addition of a new multiplex movie theatre or the latest pad restaurant addition. Olive Garden, the beautifully Italian looking restaurant with all the clay tiles, stucco and lush landscaping to evoke Tuscany, this island of pastiche architecture, sits also surrounded by cars, pavement and asphalt completely unapproachable on foot and devoid of any outdoor seating, in spite of all the trellises and greenery.
Walking anywhere in any part of these stranded dinosaurs of consumption would be as appealing as on foot delivery of the morning papers to the jets at all terminals of JFK. But even driving presents a challenge now as the shops are divided up into the four quadrants around an intersection which became a nightmare from all the lanes and bloated roadways. Essentially one needs GPS to find the other big box to visit.
Enjoying the natural beauty of the nearby landscapes adjacent to the Jefferson National Forest while residing in my sylvan cabin, I am dreaming of three lively towns nearby, with vibrant downtowns, bookstores for the literati and healthy food for the educated college classes. But all I find when coming down from my hill, are gas stations with convenience stores full of chips, beer and candy as well as rowdy student beer bars in downtown which are surrounded by empty stores or shops that sell nothing but Hoakie knickknacks. Blacksburg has an architecture department, couldn’t they teach “place-making” to the local planners?
Labor
I am still eating my early morning breakfast when I hear the quick tapping from Nayna’s room. She is working the keyboard of her laptop, all ten fingers fly across the keys in that ideal manner which I never mastered, not even close. Here, serious work is done, student curricula, nursing newsletters, e-mails back and forth. Shortly, I too, will sit in front a keyboard, this time it won’t be for education but for design and construction, I will pay bills and send invoices this way, move pictures and store records.
Then, a little later, James will come and fire up his machine and then spend the day in front of a keyboard as well. So would William if he had an assignment for drafting today and he would, through keystrokes, get objects and details on paper from which things could be built.
The lady at the bank hits the keyboard when I deposit money, the lady from whom Nayna bought her new car the other day, administered the transaction mostly via the same 43 or so keys. Bankers, lawyers, doctors, researchers and even mechanics spend endless hours entering and processing data this way, an effort that seems unified, standardized, equal to all and never requiring any sweat, no matter if two or ten fingers administer a task solely dictated by the abstract signals sent by the brain. Eyes, brain and hands are involved, the rest of the body pretty much sits idle. At the end of the day, the screens go dark and all that is left of the toiling are magnetic traces on a small disc, as if nothing had ever been done. When we leave for home, our workspaces might look cluttered but dead and there isn’t anything to look at, even less to feel that could make us proud of the day’s work. No ploughed field, no baked bread, no piece of furniture, no cast metal, not even sawdust. Nothing at all. All work has just been virtual, present first in our mind and now in that of the machine. We trust that it can be deciphered once the machine is powered up again.
It is clear that 100 years ago work was not performed this way and those who would have hit the hammers of mechanic typewriters then would have been but a few and not overly highly regarded. It isn’t reported whether Einstein in his patent office had to fill forms and carbon copies via typewriter but it is amply reported that those who lived from writing, authors and poets, that they didn’t think too well of mechanizing the creative process, just as today some authors still reject the ease of change and manipulation granted by the computer.
It seems that those who have work, spend their day massaging the keys, and those who work with their hands, have none. General Motors went bankrupt, the largest US company to do so ever, a manufacturing giant whose demise tells us more than that the American automobile is not competitive. It tells us that the most progressed and industrialized nations in the world aren’t really industrialized any more, that manufacturing is going the way of farming, where a mere 6% of the population can apparently produce enough to even allow for agricultural exports. The President says, we cannot allow GM to falter, the same way every president before him has subsidized the farmer because, supposedly, we couldn’t allow our agriculture to falter. Indeed, if we didn’t grow our own food or make our cars and machines, not even our TVs and telephones, how could the nation survive or remain grand? Is it enough to just administer, coordinate, be creative, design and provide logistics? Just entertain and move things along? Just the process, not ever the product? Is this the fate of progress and the necessity of a globalized economy, that labor not only gets done where it is cheaper but is increasingly unnecessary? Or is this all a gigantic error, which we will realize and regret when we will wake up from our one-night stand with the planet and its resources in which we never considered the long-term consequences?
What will our children’s children think about this generation of keyboard hackers who stare day and night into monitors and screens of many sizes and barely ever see what used to be called the real life? Will they be doing just more of that or will they return to tangible, physical and more holistic activities? Will they, also, have to get the body “exercised” in sweatshops where their labor is fed into useless machines that make nothing and where those who want to sweat the most pay the most instead of receiving a wage?
With the planet in peril and almost all industrial nations in recession, with pundits gossiping about the immorality and excess of variably over-production or under-production as the culprit, with millions of skilled workers and farmers out of work because they don’t have the simple skills of keyboarding and computing in their repertoire, will our time be seen as a colossal dead-end that almost killed the natural environment, the human instincts and fine senses and with them the arts, or will our time simply be a transitional period out of which comes more enlightenment, more efficiency, better processes and in the end a homo sapiens that is freed of the need to produce and make what she eats and uses?
In the midst of this time and with the nose to the grindstone, barely able to fathom the ever faster acceleration of change, few will know an answer to these questions. If the past is a teacher at all, mankind will continue the trajectory which began when humans were expelled from paradise. This I understand to be the moment when we were condemned to become alienated from the natural cycle, to subjugate nature and to preside over it rather than be part of it. So we exist, self conscious, self aware and in an ever present danger of destroying ourselves while projecting futures in which we have mastered the valley of necessity or at least the toiling to meet the needs and look out from ever taller heights of knowledge and understanding to a new paradise, where it will be full- time cogitare and barely any laborare.


